Überlegungen zum Entwicklungskonsens und Reformwegen der chinesischen Fremdsprachenfächer im Zeitalter generativer Künstlicher Intelligenz — Rezension des „Gipfelforums zum Aufbau der Fremdsprachenfächer und zur Entwicklung von Fremdsprachentalenten im Zeitalter der generativen Künstlichen Intelligenz“
Der Aufstieg der generativen Künstlichen Intelligenz dekonstruiert und rekonstruiert das Fachgebiet der Fremdsprachen tiefgreifend. Dabei stellt er traditionelle kognitive Paradigmen infrage und löst disziplinäre Identitätsängste aus, eröffnet jedoch zugleich neue Wege zur Wertneugestaltung und inhaltsbezogenen Weiterentwicklung. Im Mai 2025 fand in Peking das „Gipfelforum zum Aufbau der Fremdsprachenfächer und zur Entwicklung von Fremdsprachentalenten im Zeitalter der generativen Künstlichen Intelligenz“ statt. Die teilnehmenden Experten erzielten einen Kernkonsens hinsichtlich „Stärkung des disziplinären Selbstvertrauens, Rückkehr zum humanistischen Wesen, Verstärkung der wertorientierten Führung und Rekonstruktion der Lehrkompetenzen“. Die Reaktion der Fremdsprachenwissenschaft wandelte sich von passivem Umgang zu aktiver Führung. Dieser Artikel zielt darauf ab, die vier Kernkonsense zu analysieren und aus den Dimensionen Fachplanung, Bildungspraxis sowie Forschung und Entwicklung die Reformwege der chinesischen Fremdsprachenfächer im Zeitalter generativer KI zu skizzieren.