Um festzustellen, ob eine fiktive Struktur festgelegt werden kann, sind spezifische Grundlagen erforderlich. In früheren Untersuchungen stammten diese Grundlagen sowohl aus der Analyse der internen Bedeutung als auch aus linguistischen und quantitativen Daten. Die gemeinsame Logik dieser Grundlagen besteht darin, dass die festgelegte Struktur ihre eigene syntaktische und semantische Einzigartigkeit aufweist. Dieser Artikel untersucht, wie der interne Aspekt der Produktivität als Grundlage für die Festlegung einer lexikalischen Struktur dienen kann, indem die produktive Fähigkeit eines Wortbildungsprozesses innerhalb der fiktiven lexikalischen Struktur analysiert und die Unterschiede zwischen intern und extern verglichen werden. Wenn es einen Unterschied gibt, kann die lexikalische Struktur festgelegt werden. In dieser Studie wird die fiktive lexikalische Struktur im Englischen [N1+N2-ed] als Beispiel genommen, es werden Tabellen zur Frequenzverteilung von Wörtern für jede Wortfamilie aus der COHA-Datenbank extrahiert, das Paket R {zipfR} wird zur Erstellung eines Zipf-Verteilungsmodells verwendet und die Produktivität mittels Extrapolation gemessen. Die Studie findet einen signifikanten Unterschied in der Produktivität von N1+N2 innerhalb und außerhalb der Struktur [N1+N2-ed] und bestätigt somit die Festlegung der lexikalischen Struktur [N1+N2-ed]. Die Methoden und Schlussfolgerungen dieser Studie sind für Studien zur lexikalischen Produktivität und zur Morphologie der Struktur von Bedeutung.