Personalisierter Fremdsprachenunterricht hat stets große Bedeutung, und im Bereich des Fremdsprachenunterrichts werden kontinuierlich innovative Maßnahmen eingeführt. Der Aufstieg großer Sprachmodelle bietet eine völlig neue Chance für die Entwicklung personalisierten Fremdsprachenunterrichts. Dieser Artikel untersucht die vermittelnde Rolle großer Sprachmodelle für die Entwicklung personalisierten Fremdsprachenunterrichts aus zwei Dimensionen: der subjektiven und der intersubjektiven Dimension. Auf subjektiver Ebene können große Sprachmodelle Lehrmaterialien und Unterrichtsentwürfe erstellen, die den inneren Eigenschaften der Lernenden entsprechen (z. B. Sprachlevel, kognitiver Stil, Interessen). Auf intersubjektiver Ebene können große Sprachmodelle bei der Erstellung kulturübergreifender Unterrichtskonzepte helfen, die auf unterschiedliche Interaktionsszenarien abgestimmt sind. Kurz gesagt, alle Fremdsprachenlehrenden und -studierenden müssen sich aktiv anpassen und ihre humanistischen sowie intelligenten Kompetenzen verbessern. Vor dem Hintergrund großer Sprachmodelle müssen Fremdsprachenstudierende ihre Fähigkeit zum selbstregulierten Lernen ständig verbessern, während Lehrende die Studierenden im Prozess individuell unterstützen sollten. Nur so kann eine organische Interaktion zwischen Lehrenden, Lernenden und Maschine erreicht werden, die eine echte personalisierte Fremdsprachenausbildung ermöglicht.