Vergleichende Studie der zwei Versionen von Evolas 'Dao De Jing': Übersetzungsstrategien, Behandlung kulturbeladener Begriffe und Erkenntnisse
Shi Handan
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摘要
Dieser Artikel untersucht die beiden sinngemäßen Übersetzungen des 'Dao De Jing' des italienischen Philosophen Julius Evola aus dem Jahr 1923 'Buch der Moral' und aus dem Jahr 1959 'Buch der Prinzipien und deren Handlungen'. Durch eine vergleichende Analyse der Übersetzungsstrategien und der Behandlung kulturbeladener Begriffe beleuchtet er die dynamische Entwicklung der Übersetzersubjektivität in der interkulturellen Interpretation. Die erste Ausgabe ist von Domestikation geprägt, rekonstruiert den Text mittels westlicher philosophischer Terminologie und hebt Evolas frühen Übergang von der Dadaistischen Kunstauffassung zum Traditionalismus hervor; die zweite Ausgabe bemüht sich um ein dynamisches Gleichgewicht zwischen Domestikations- und Verfremdungsstrategien, unterstützt von einem umfangreichen Kommentar-System, das zentrale Konzepte wie 'Dao' und 'Wu Wei' im kulturellen Kontext bewahrt und in einen Dialograhmen zwischen fernöstlicher und westlicher Philosophie integriert. Die Unterschiede zwischen den beiden Ausgaben zeigen phasenweise Merkmale der Anpassung der 'kognitiven Kluft' bei der Übersetzung klassischer Texte ausländischer Herkunft auf, nämlich von der anfänglichen Senkung der Leseschwelle bis zur späteren Verstärkung der kulturellen Authentizität, was wichtige Impulse für Theorie und Praxis der Übersetzung chinesischer Klassiker liefert.
关键词
'Dao De Jing' Übersetzung; Evola; Übersetzungsstrategien; kulturbeladene Begriffe; Übersetzersubjektivität