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Die Umwandlung von „Gedicht“ zu „Lied“ in der „Ode an die Freude“ aus hermeneutischer Sicht

ZHANG Yi ,  

XIE Chengfeng ,  

摘要

Von Schillers Verfassung der „Ode an die Freude“ (1785) bis zu Beethovens Vertonung des Gedichts ist es ein Prozess der Umwandlung der poetischen Sprache (Gedicht) in die Sing-Sprache (Lied). Aus hermeneutischer Sicht, die Sprache als Medium der Bedeutungsvermittlung und des Verstehens betrachtet, kann der Übergang von Literatur zu Musik anhand des subjektiven Dialogs zwischen Schöpfer, Interpret und Text untersucht werden, um die Möglichkeiten und inneren Regeln des Text- oder Sprachverständnisses zu ergründen. Durch eine linguistische Vergleichsanalyse der poetischen Semantik, der vokalen Semantik sowie der akustischen Struktur der „Ode an die Freude“ zeigt sich, dass Beethovens Auswahl und Bearbeitung des Originalgedichts von Schiller sowohl die natürliche Verbindung von Sprache und Musik hervorhebt als auch durch die Höhen- und Tiefenpartien den Klang und die Interaktion der „gesellschaftlichen Weise“ im Originalgedicht nachbildet und so die Klangwirkung des Gedichts verstärkt. Die emotionale und geistige Resonanz zwischen Schiller und Beethoven im Thema „Freude“ ist Voraussetzung für die Umwandlung von „Gedicht“ zu „Lied“ in der „Ode an die Freude“. Beethovens visionäre und kreative musikalische Ästhetik ermöglichte es, dass das literarische Werk nationale, regionale und kulturelle Grenzen überschreitet und weltweit breite Akzeptanz und Verbreitung findet.

关键词

Schiller „Ode an die Freude“; Beethoven „Neunte Sinfonie“; hermeneutische Perspektive; Umwandlung

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